Samstag, 12. Februar 2011

chronologie einer nichtreise und reise teil viii - von villa opicina über skocjan bis vor einen geschenk- ooops ich meine gedenkplatz

aufstehen, reinigen, packen, frühstücken, restpacken, zahlen, abfahren verbrauchte schon einmal 1,5 stunden an unserem letzten tag im süden. vom hotel ging es gleich einmal hierhin, ein wirklich unerwartet schöner platz zwischen schnellstraßen, speditionen und werften - man glaubt es kaum, wie idyllisch es dort war. wiewohl sich das doserl offenbar verabschiedet hatte, reute mich kein meter des 2 km  rundganges um dieses kleinreservat.

von dort ging unsere reise nordwärts, genauer gesagt zu diesem cache. ich habe ihn bereits letzten august gefunden, doch damals war ich zu früh am tag unterwegs um die kirche offen vorzufinden. auch diesmal war sie verschlossen aber wir konnten die schlüsselhalterin ausfindig machen und so, nach einigen minuten des herumtelephonierens des schlüsselhalterinnenehegattens, war es soweit, die kirche zeigte ihre volle pracht. über und über bemalt, kein freier zentimeter, der freskenmaler muß schrecklich unter seinem horror vacui gelitten haben - aber einfach wunderschön! wir
genossen noch ein wenig die umgebung und versuchten uns an einem cache, welcher allerdings einen etwas längeren anmarsch bedeutet hätte und dazu waren wir heute vormittag zu bequem.

als wir wieder auf der autobahn waren zeigte die uhr 12:40 und kürzestfristig wurde bestimmt, daß wir uns "noch schnell" die auf der anreise verpaßte skocjan jama ansehen. gedacht, beschlossen, getan. und schade wäre es gewesen, wären wir unverrichteter dinge nahezu vorbeigerauscht. beinahe 2 stunden wanderten wir englisch und bestens geführt durch die unterwelt. obwohl dies schon mein zweiter oder dritter besuch dieser höhle war, lauerten hinter jeder wegbiegung neue eindrücke auf mich. alles in allem ein absolutes muß, hier in der gegend. zumindest für mein empfinden bedeutend spektakulärer als postojna in jedem fall jedoch ganz anders. bei dieser gelegenheit sammelten wir auch gleich vor ort die daten für diesen hier.

mit diesem cache ging es nun wirklich richtung .at, nicht aber ohne noch einmal halt zu machen, nämlich hier. leider war das doserl nicht zu finden und das überaus hübsche kircherl - ja, richtig geraten - verschlossen und so beschlossen wir: genug für heute! wir gaben der karre die sporen, überwanden den loibl diesmal in die andere richtung und erreichten klogenfuat.

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