Freitag, 22. Juni 2012

usedom - siebenter tag, this is the end ...

nachdem gestern abend eigentlich schon alles zur abfahrt hergerichtet war konnte der heutige morgen gaaaaanz ruhig angegangen werden. und tatsächlich, es war gar kein problem die morgenabläufe bis knapp vor 1000 zu verteilen. zu diesem zeitpunkt erschien der vom vermieter beauftragte, diesmal der männliche part der krebseheleute und rückübernahm die wohnung ohne probleme. den trolley im schlepptau, ein rad, nämlich das linke, scheint ein wenig schwergängig zu sein, ging es nunmehr einmal mehr aber für diesmal garantiert zum letzten mal zum bahnhof. eine 1/4 stunde blieb mir noch und einmal mehr sah ich die schaffnerin zuerst in richtung peenemünde vorbeizischen. hatte sie tatsächlich tränen in den augen, als sie mich abfahrtbereit sah :-) ?

jedenfalls ging es in weiterer folge mit deutscher pünktlichkeit zuerst nach zinnowitz, von dort nach züssow und in weiterer folge in die hauptstadt des wahnsinns, nach berlin. ich hatte mir extra einen späten heimflug ausgesucht, um noch ein wenig in berlin flanieren bzw. dosensuchen zu gehen. gesagt, getan, auf zur schwangeren auster wo ich mein komplettes suchpulver verschoß ohne fündig zu werden. von dort ging es eiligen schrittes zum parlament der bäume und prompt treffe ich dort eine dunkle gestalt, nämlich einen dosensucher, einen solchen der sich dank seines kaum vernehmbaren akzents binnen microsekunden als münchner zu erkennen gab. und da man sich als münchner und wiener am besten gleich gegen die scheiß-preissen verbündet, beschlossenen wir ein stück unseres lebens gemeinsam zu gehen :-) oder zumindest halt ein paar caches gemeinsam zu suchen. dies taten wir auch recht erfolgreich bis nach rund 5/4 stunden die zeit der trennung kam. schließlich wollte ich noch eine kleinigkeit vor dem rückflug essen.

ich empfehle ausdrücklich den japanteil des "asiaten" am hauptbahnhof, außenzugang spree- also südseitig. ausgezeichnete sushis und makis, schöner, dunkler, fetter thunfisch! leider wurde das eßverggnügen durch die tobenden, brüllenden, trötenden trottelmassen der deutschen fußballzuseher massiv getrübt, die sich bereits zu dieser frühen stunde und fett wie die radierer, zu den naheliegenden public viewing zonen wälzten. trotz dieser unbill eine kleine wiederholung: ausgezeichnete sushis und makis!

und als die zeit sodann reif war: txl-bus > txl > lh > vie > flughafenbus > daheim

merci vielmals an alle beteiligten an diesem urlaub!

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