Sonntag, 4. September 2011

stockholm vii, der 2. halbe tag

auf, säubern, runter, runter damit, raus, auch am letzten tag des aufenthalts verläuft der morgenteil standardmäßig, haben wir doch schon gestern abend weitestgehend den ganzen urlaubsschrott verstaut. auf zum stadshuset mit seinen angeblich 3.000.000 ziegeln. ich frage mich, warum unsere anschrift dann tegelbacken (=ziegelhaufen) lautet, wenn der wirkliche ziegelhaufen ja jenseits des wassers liegt. egal, nicht zuviel des existentialistischen philosophierens am morgen. also rüber über die brücke unter der brücke, ein letzter suchanlauf für den verdammten stochholm cache, ein weiteres scheitern (geschätzte nummer 5) und ab zum ziegelhaufen mit spitz. die ersten 45 meter gehen ja noch mit lift aber dann gehen die restlichen 45 nur noch per pedes. bei meinem morgendlichen kreislaufzustand eine beinaheherausforderung. dafür ist die aussicht wirklich eine hübsche und gestattet einiges reminiszieren. da die besuchslänge reglementiert ist und wir quasi mittendrin in den 50 minuten aufgestiegen sind, werden wir höflich aber bestimmt nach knappen 15 inuten obischauen wieder obig'scheucht.

jessas na, fast hätt ich es vergessen, den stadhuset cache zu erwähnen. wahrscheinlich habe ich es verdrängt, weil gefunden haben wir ihn nicht, zumindest nicht im ersten anlauf. à propos lauf, jede zweite stockholmerin und jeder zweite stockholmer haben offenbar ein gesteigertes schnellfortbewegungsbedürfnis, derartig viele umadumrenner habe ich noch nie gesehen. und noch ein à propos, wir hatten jetzt noch knappe 2 km bis zum earthcache postgletscherische landerhebung zu laufen. ein ganz ein komischer earthcache. vor ort ist genau überhaupt keine information zu finden, dafür findet man sie in der cachebeschreibung - sehr eigentümlich aber wahr. egal, der hinundherspaziergang tat gut und an seinem herende befand sich ein kiosk, dessen betreiber uns mit getränken versorgte. da, wie bereits gesagt, die koffer schon gestern abend gepackt waren (eh klar mit ausnahme der kulturbeutel) hatten wir noch ein wenig zeit bis zur abfahrt des flygbussa um 12:40 und so konnten wir noch eine eine zweitsuchung beim stadshuscache unternehmen - und promt war das doserl auch gefunden. das war also unser letzter cache für diesen besuch, eine sechstsuchung des genau am weg zum hotel liegenden o.a. verdammten stockholmcaches haben wir unterlassen.

koffer abgeholt, zum flybussar spaziert, eingestiegen, gefahren, ausgestiegen, eingecheckt, eingestiegen, geflogen, ausgestiegen, eingestiegen, gefahren, ausgestiegen, eingestiegen, gefahren, ausgestiegen, heimspaziert, tür aufgesperrt, reingegangen - und aus war der wunderschöne kurzurlaub. dank an alle beteiligten!

noch ein paar zusätzliche links:
stockholm guide
what's on?
stockholm card

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